Lucien Coutaud Surrealist Frankreich

Lucien Coutaud

*1904, Meynes, Gard – † 1977, Paris

1904 Lucien Coutaud wird am 13.Dezember in Meynes, Gard geboren.

1920 schreibt sich Coutaud an der Ecole des Beaux-Arts in Nimes ein.

1924 Coutaud erstellt die erste von vielen Buchillustrationen für André Fraigneau.

1926 besucht Coutaud das Ecole des Arts Decoratifs in Paris Gleichzeitig entwirft er die Dekoration für Charles Dullins Theaterstücke.

1929 Inspiriert durch Klee und De Chirico, entstehen erste Gemälde

1921 Zusammenarbeit mit Jean Louis Barrault am Theater. Der Sammler René Gimpel ermutigt Coutaud trotz finanzieller Sorgen weiterhin zu malen

1932 Das Interesse an Coutauds Werken steigt und erstmalig von finanziellen Sorgen befreit, beginnt der Künstler zahlreiche neue Projekte.

1934 Während seines Urlaubs mit Marie Cuttoli in Nîmes trifft er Picabia.

1935 Coutaud triff Picasso und Matisse.

1936 Arbeiten für die Exposition des Arts Decoratifs

1937 Einzelausstellung seiner Werke in der Galerie de Fleurus. Er illustriert Gedichtbände. Einige seiner Gemälde finden den Weg in amerikanische Sammlungen und werden dort in Museen ausgestellt.

1938 Zwei Theaterstücke mit Dekorationen von Coutaud feiern zu Beginn des Jahres Premiere. Im Sommer trifft Coutaud mit Marie Cuttoli in Mougin erneut Picasso. Anschließend bereist Coutaud die Toskana.

1939 Coutaud arbeitet am französischen Pavillon auf der „Universal Exhibition“ in New York.

1940 Er illustriert weitere Publikationen. Weihnachten verbringt er mit Picasso, Dupin, Laurens, Lazaros, Hugnet, Nush und Eluard.

1941 llustration von Paul Eluards „L’amour la poésie“ mit 33 Gouachen. Er trifft Jean Cocteau. Er nimmt erstmalig am Pariser Herbstsalon teil.

1942 Mehrfach Treffen mit Picasso. Coutauds Malstil erfährt eine deutliche Veränderung.

1943 Theaterdekorationen in Zusammenarbeit mit Barraullt für „Soulier de Satin“, von Claudel. Mehrfach Besuche bei Picasso.

1944 Am 28. Juni besucht Jean Paul Satre das Atelier von Coutaud.

1945 Coutaud stellt beim ersten Salon du Mai, in der Galerie Maurs, beim Salon des Independants, beim Pariser Herbstsalon und im Palais des Beaux Arts in Brüssel aus.

1946 llustrationen für Lise Deharme. Treffen mit Oscar Dominguez.

1947 llustrationen für Gilbert Lely. Bekanntschaft mit Boris Vian. Reise durch Südfrankreich.

1948 Ausstellung bei Maeght. Einladung zu Biennale nach Venedig.

1949 Reise nach Belle lle en Mer. Treffen mit Max Ernst.

1951 Illustrationen für Rimbaud. Arches Preis für „La lune noir“. Ausstellung in der Galerie Rive Gauche.

1952 Ankauf eines Ferienhauses am Strand „Cheval de Brique“.

1953 Einzelausstellung im Kamakura Museum in Japan. Ausstellung in Tokio. Reise nach Florenz. Entwürfe für ein Theaterstück und das Mai Musical mit Maria Callas. Reise nach Venedig. Treffen mit Picasso in Nîmes.

1955 Zahlreiche Ausstellungen in Paris und New York.

1956 Seine Bühnenbilder und Kostüme werden erstmalig ausgestellt.

1957 Treffen mit Picasso und Pignon. Treffen mit Oscar Dominguez.

1959 Ausstellung in der Galerie David et Garnier.

1960 Es erscheint ein Werksverzeichnis von Coutauds Arbeiten in Genf.

1962 Ausstellung in der Galerie André Weil.

1963 Reise nach Japan. Ausstellungen in Tokio, Osaka, Nagoya.

1964 Grand Prix auf dem Festival de peinture d’Antibes. Ehrenprofessur am Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts de Paris.

1965 Retrospektive im Château Museum in Canges sur Mer.

1966 Ausstellung in Tokio.

1967 „Grand Prix de Peinture“ der Stadt Paris für „Pigeon du 25 juillet“.

1968 Teilnahme am „Trésors du Surréalisme“ in Knokke.

1969 Ausstellung in Tokio. Retrospektive im Museum Ingres.

1971 Erhält Coutaud den „Grand Prix de l’lnstitut des Beaux Arts“.

1974 Ausstellung in der Galerie Françoise Tournié, Paris.

1976 Ausstellung in der Galerie des Grands Augustins, Paris.

1977 Coutaud stirbt am 21. Juni in Paris.